Sommer heißt Festivalspaß – der Hören.at-Festivalkalender

Mit der Sonne im Rücken lässt sich doch am schönsten Musik machen – und hören. Deswegen ist der Sommer auch heuer wieder gespickt mit zahlreichen Festivals. Wir haben die spannendsten davon gesammelt.

Hörenswert ist gute Musik immer. Wenn sie aber noch dazu live ist und neben der Band auch das Wetter mitspielt, macht das den Sommerspaß perfekt. Da Livemusik in jedem Ohr gut klingt, aber Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, gibt es Events zu allen Musikrichtungen. Dieses Jahr ist im Festivalkalender von Bad Religion bis Bilderbuch für jeden Musikfan etwas dabei, viele der Events finden außerdem im Grünen statt.

Hier ist unsere Auswahl der hörenswertesten Festivals, die in den kommenden Wochen in Österreich über die Bühnen gehen:

Acoustic Lakeside Festival (20. 7. bis 22. 7.)

Am Sonnegger See lässt sich der Sommer und akustische Musik schön feiern. Auch drei dort wohnhafte Entenfamilien hören sich dieses Jahr Künstler wie José González, Jake Bugg oder Mighty Oaks an. Im Namen steckt schon, was dieses Festival ausmacht: Natur und Musik, die zwar nicht immer akustisch sein muss, aber immer unbeschwert daherkommt. Österreichische Acts wie Leyya, The Crispies und ROBB passen da auch gut ins Soundbild.

Out of the Woods (20. 7. bis 22. 7.)

Zeitgleich zum Acoustic Lakeside findet ein weiteres Festival für Indiefreunde statt. Im burgenländischen Wiesen treffen internationale Szenengrößen wie Alt-J aus England, Feist aus Kanada und Phoenix aus Frankreich auf up-and-coming-Szenekollegen wie Schmieds Puls und Drangsal. Bester Alternative Pop also, draußen im Wald.

Szene Open Air (3. 8. bis 5. 8.)

Rund 500 freiwillige Helfer machen das ehrenamtliche Festival seit 28 Jahren möglich. Lustenau ist also auch dieses Jahr wieder voll mit spannenden Live-Acts wie Jennifer Rostock, Clueso, Hearts Hearts und den Tirolern Nihils. Außerdem gibt es einen Newcomer Stage, bei der sich junge Vorarlberger Musiker live präsentieren können.

Picture On Festival (11. 8. bis 12. 8.)

Wer immer noch nicht weiß, was ein Pinkarocker ist, kann bald selbst einer sein. Bildein im Burgenland liegt nämlich an der Pinka und dort gibt es wieder überwiegend rockige Bands zu hören. Die Österreicher Mothers Cake, 5/8erl in Ehr’n und Worried Man & Worried Boy repräsentieren das national orientierte Band-Line-up sehr gut. Aber auch Rock-Acts von Übersee zieht es ins Dorf: Die Punkgrößen von Bad Religion und Less than Jake sind die diesjährigen Headliner.

FM4 Frequency (15. 8. bis 17. 8.)

Das Frequency Festival ist mittlerweile wohl genauso Kult wie der Radiosender selbst. Dabei sind also auch festivalerprobte Bands mit Kult-Status wie Placebo, The Offspring oder Billy Talent, aber auch die heutigen Trend-Acts wie Moderat, Flume oder Bilderbuch. So breit gefächert wie FM4 ist auch das Line-up in Sankt Pölten – aber immer mit der Prise Indie-Charme.

Bongo Flavour (25.8. bis 26. 8.)

Drei Vereine in drei Nachbarorten in Oberösterreich haben sich zur Unterstützung von drei Dorfgemeinschaften in Tansania zusammengefunden und ein gemeinsames Benefizfestival auf die Beine gestellt. Bongo Flavour will für Natur- und Bildungsprojekte in Tansania sammeln sowie auf Entwicklungsarbeit in Eigeninitiative und lokale Probleme andernorts aufmerksam machen. Vom Line-Up sind erst zwei Bands bekannt gegeben: Indie-Pop von Naked Cameo und Garage Rock von La Sabotage.

Waves Vienna (28. 9. bis 30. 9.)

Auch im Spätsommer lässt sich Musik auf Festivals noch genießen. Das Waves Vienna stellt dabei als Showcase-Festival die Lieblingsbands der Zukunft in den Fokus. Dazu gehören heuer unter anderem die Durchstarter Gospel Dating Service, Tents und Magic Island. Wer sich hier bewährt, spielt bald auf allen Festivals.

  • Damit man auch nach dem Konzert noch gut hören kann, ist ein Gehörschutz Pflicht.
  • Ob Rockband oder Pop-Act – bei den vielen Festivals ist diesen Sommer für jeden etwas dabei.
  • Sommer und die Atmospähre von Open-Air-Festivals gehören für viele einfach zusammen.

Tipp für die Ohren

Nicht vergessen: Ein Gehörschutz kann in keinem Festivalgepäck schaden – und ist ja auch nicht so schwer im Rucksack unterzubringen. Denn auch wenn die Lieblingsband auf der Bühne steht, sollte man nicht vergessen, dass ein Pfeifen im Ohr schneller kommen kann als gedacht. So kam bei einer Umfrage der niederländischen Nationalen Hörstiftung unter 18- bis 30-Jährigen etwa heraus, dass ein Drittel der Teilnehmer bereits Musikfestivals aufgrund der Lautstärke verlassen haben. Eine niederländische Gemeinde reagierte darauf, indem sie nun Jugendlichen zu ihrem 16. Geburtstag per Post professionelle Ohrstöpsel zuschickt. Einer Studie aus dem Jahr 2016 zufolge hätte es die Hälfte der befragten Grazern und Wienen bei Events auch gerne weniger laut.

Wer also ein Freund von Live-Musik und Festivals ist, sollte in einen speziellen Konzert-Gehörschutz investieren, der im Vergleich zu herkömmlichen Ohrstöpseln aus Schaumstoff oder Wachs höheren Tragekomfort bieten und verschiedene Geräuschquellen besser filtern. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen – und je nach Vorliebe mit verschiedenen Designs, mit unterschiedlicher Dämpfung und in mehreren Materialien.