So klingt der Herbst

Mit den verschiedenen Jahreszeiten werden nicht nur die klimatischen Veränderungen assoziiert, sondern auch ganz bestimmte Klänge. hören.at hat fünf typischen Herbstgeräuschen gelauscht und sagt dir, wie laut bzw. leise sie sind.

Wenn der Sommer sich dem Ende zuneigt und die Bäume langsam ihre Blätter verlieren – dann ist zumindest gefühlsmäßig Herbst. Meteorologisch gesehen beginnt der Herbst am 1. September und mit ihm die Erntezeit. Aber nicht nur visuell ist der Herbst eine der ansprechendsten Jahreszeiten. Auch an bestimmten Geräuschen können wir uns vor allem im Herbst erfreuen. Das Zwitschern der Vögel, das Rauschen des Windes, das Rascheln der Blätter und das Tropfen des Regens wird ja nicht umsonst in einigen Entspannungs-CDs und Videos aufgegriffen – der Herbst klingt einfach gut.

1. Vogelgezwitscher – 50 Dezibel

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In Österreich bleiben zwar viele der bekannten heimischen Vögel wie Amsel und Zaunkönig über den Winter, aber es gibt doch einige, die sich auf die weite Reise Richtung Süden machen. Im Herbst verheißt das quirlige Gezwitscher Aufbruchsstimmung. Bis zu 50 Dezibel erreichet der Vogelgesang und ist dabei nur etwa 5 Dezibel leiser als ein Gespräch zwischen zwei Menschen.

2. Blätterrascheln im Wald – 10-35 Dezibel

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Bunte Blätter prägen den Herbst nicht nur optisch, sondern auch akustisch. Wenn der Wind durch Alleen und Wälder fegt, bewegen sich die Blätter und man hört das angenehme Geräusch raschelnder Blätter. Etwa 10 bis 35 Dezibel ist es laut.

3. Windrauschen – 20 Dezibel

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Gerade im Herbst wird das Wetter nicht nur kühler, sondern vor allem auch stürmischer. Wer bisher dachte, ein bisschen Luftbewegung hört man nicht, hat sich getäuscht. Ein leichtes Windrauschen kommt auf rund 20 Dezibel. Je stürmischer es ist, desto lauter wird es.

4. Regen – 50 Dezibel

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Von vielen gehasst, von anderen – besonders nach heißen Sommertagen – geliebt: der Regen. Mit 50 Dezibel klingen die auf den Boden prasselnden Tropfen jedenfalls angenehmer als ein Kühlschrank. Der ist mit seinen Geräuschen nämlich genauso laut.

5. Gewitterdonner – 120 Dezibel

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Zuckende Blitze, tosender Wind und Donnergrollen – auch im Herbst ist man vor Gewitter nicht gefeit: Gewitter sind sowohl optisch als auch akustisch ein Phänomen, das viele begeistert, manche aber auch in Furcht versetzt. Der Gewitterdonner ist auch das wohl lauteste Herbstgeräusch und mit bis zu 130 Dezibel immerhin genauso laut wie eine Kettensäge oder ein Presslufthammer. Die Lautstärke des Donnergrollens hängt übrigens mit dem Feuchtigkeitsgehalt der Luft zusammen. Je mehr Feuchtigkeit in der Luft vorhanden ist, desto lauter ist der Donner, da Feuchtigkeit die Schallwellen besser leitet.